Anderntags, als er aufwachte, erinnerte er sich, noch vom Schlaf benommen, dass er des gestrigen, späten abend noch einmal außer Haus war. Ein wohliger Schauer überlief ihn als die Erinnerung nach und nach zurückkehrte. Noch einmal schloss er die Augen, um die Bilder des vergangenen Abend vor seinem geistigen Auge Revue passieren zu lassen. War das kein Traum, fragte er sich?
Sich die Augen reibend, erhob er sich und setzte sich auf die Bettkante. Ein starker Wind spielte mit den Schlagläden und pfiff in den Raum hinein. „Ja, ja“, schmunzelte er, „irgendwann setze ich richtige Fenster mit Butzenscheiben ein.“ Mit etwas schlaftrunkenen Schritten tapste er zu dem Wandschrank, zog sich aus, stieg in den Bottich und wusch sich hastig, weil das Wasser keine sehr angenehme Temperatur hatte. Dann griff er zu seiner Alltagskleidung, öffnete die Schlagläden und ließ die kalte Brise des grauen Tages hinein.
Hatte er Anke nicht ein Angebot gemacht? Hatte er ihr nicht zugesagt, dass sie so lange bleiben könnte, wie sie wolle? Ein heftiger Nießer, riss ihn aus allen Träumen. Bangen Herzens schritt er auf die Tür des Schlafzimmers zu. Gerade als er sie öffnen wollte, stutzte er. Was ist, wenn Anke von seinem Angebot Gebrauch gemacht hatte. Eine verheiratete, adelige und obendrein ihm angenehme Frau in dem Hause eines Junggesellen?
Bit fasst sich ein Herz und voller Neugier öffnet er die Tür, so leise es geht, einen Spalt. Er lugt hindurch und ist vor Rührung wie erstarrt. Anke liegt, unter einer dicken Decke eingehüllt, auf ihrem Nachtlager. Gleichmäßig geht ihr Atem, die Decke hebt und senkt sich, kaum wahrnehmbar. Ihre Lippen bewegen sich leicht, so als würde sie im Traum, mit jemanden reden. Ihr Gesicht wirkt völlig entspannt und es ist die Andeutung eines Lächelns darin zu sehen.
Auf Zehenspitzen, um sie nicht auf zu wecken, schleicht er sich an ihr vorbei, durchquert schnell die Stube und Diele. Dann macht er sich ganz leise in der Küche zu schaffen und bereitet ihr ein Frühstück vor. Als der Herd wohlige Wärme ausstrahlt, verlässt er die Küche und macht sich auf, eine Arbeit für den heutigen Tag zu finden.
Früh am Morgen erwacht Anke aus einem erholsamen Schlaf. Ein schöner Traum hatte sich in der letzten Nacht zu ihr geschlichen. Auch wenn sie sich nicht mehr an alle Einzelheiten und Gesichter erinnern konnte, so war sie sich doch sehr sicher, das es ein sehr schöner Traum gewesen sein musste. Langsam erhebt sie sich von ihrem Nachtlager und räumt leise alles zusammen. Sie wollte Bit in seinem Schlaf nicht stören, war es doch Gestern recht spät geworden. Leise, fast auf Zehenspitzen geht Anke in Richtung Küche. Auf dem Weg dorthin nimmt sie ihr Alltagsgewand von Schemel und huscht weiter in Richtung Küche. Bereits als sie die Tür öffnet, schlägt ihr eine wärme entgegen. Anke öffnet die Tür einen Spalt breit und blickt hinein. Bit war nirgends zusehen, so betritt sie eilig die Küche und schließt die Tür. Es war dort schön warm, so das sich Anke so gleich geborgen fühlte. Sie blickt sich in der Küche um und entdeckt einen gedeckten Tisch. Lächeln geht sie darauf zu, ihr Gewand an ihren Busen drückend. Bit hatte ein Frühmahl vorbereitet, dann würde er sicher bald wieder zurück kommen. Anke freute sich über diese Geste sehr. Man konnte erkennen, das er sich große Mühe damit geben hatte. Da der Tee noch heiß war, konnte er noch nicht lange weg sein. Anke schaut an sich herab und errötet leicht, sie sollte sich wohl besser erst einmal umkleiden. Wollte sich doch nicht, das er sie in ihrem Nachtgewand überrascht. Die Schicklichkeit sollte eingehalten werden, auch wenn sie alleine in seinem Haus zu Gast war. Schnellen Schrittes geht Anke auf die Waschschüssel zu und wäscht sich eiligst. Das Nachtgewand wurde abgelegt und das Alltagsgewand übergestreift. Anke geht in den Wohnbereich zurück und legt ihr Nachtgewand zu ihren anderen Sachen. Sie öffnet ihre langen schwarzen Flechten, die Locken fiehlen ihr bis zu den Hüften hinab. Anke nimmt ihre Bürste zur Hand und kämmt sich ihre Haarflut durch. Oft hatte sie schon ihre langen Haare verflucht, war es immer sehr aufwändig sie zu einer Edlen Frisur hochzustecken. Hier war dies nicht nötig... Anke flechte sie zu einem Zopf, bindet sie am ende mit einem Band zusammen und wirft ihr sich über die Schulter. Fertig angekleidet und frisch frisiert, geht Anke in die Schreibstube. Sie wollte sich etwas zu lesen holen, das ihr das warten auf Bit´s Rückkehr verkürzen sollte. Neugierig schaut sie sich die vielen Unterlagen an und wählt eines aus. Damit zieht sie sich in die Küche zurück, setzt sich an den Tisch und liest.
...
Yvonne war wie immer früh auf den Beinen, versorgte die Kleinen, schaute zu Ian, Liliana und Amelie, aber es war sehr ruhig. Was soll ich tun, sie beschloss sich was anzuziehen
und auf dem Markt eine Kleinigkeit zum Frühstück beizutragen, da sie ja versprochen hat zum Frühstück zu erscheinen, als kleines Willkommensgruß für Bit. Gesagt getan, wusch sich, machte ihre Haare, zog sich was frisches über und legte dann ihre kleinen eine Decke über, die im Korb friedlich schliefen. Streifte den Korb über ihren Arm, und ging dann hinaus.
...Sie schlenderte über den Markt, blieb eine Weile an einem der Stände stehen bezahlte und ging in Richtung Bit´s Haus.
Klopfte an,..legte den Kopf herein...Jemand da!!! Ich habe was zum Frühstück mitgebracht! ging dann vorsichtig rein und stellte es in der Küche ab. Guten Morgen Anke
wie geht es dir? ...Oh ihr habt schon gedeckt? legte auch ihre Gaben dazu und stellte die Zwillinge bei Anke ab.
und auf dem Markt eine Kleinigkeit zum Frühstück beizutragen, da sie ja versprochen hat zum Frühstück zu erscheinen, als kleines Willkommensgruß für Bit. Gesagt getan, wusch sich, machte ihre Haare, zog sich was frisches über und legte dann ihre kleinen eine Decke über, die im Korb friedlich schliefen. Streifte den Korb über ihren Arm, und ging dann hinaus.
...Sie schlenderte über den Markt, blieb eine Weile an einem der Stände stehen bezahlte und ging in Richtung Bit´s Haus.
Klopfte an,..legte den Kopf herein...Jemand da!!! Ich habe was zum Frühstück mitgebracht! ging dann vorsichtig rein und stellte es in der Küche ab. Guten Morgen Anke
wie geht es dir? ...Oh ihr habt schon gedeckt? legte auch ihre Gaben dazu und stellte die Zwillinge bei Anke ab.